Die Lüneburger Heide liegt im Städtedreieck Hamburg, Bremen und Hannover. Sie erstreckt sich von Buchholz in der Nordheide im Norden bis nach Soltau im Süden und Schneverdingen im Westen bis zur Hansestadt Lüneburg im Osten.
Sie ist bekannt durch die bereits seit der Jungsteinzeit existierende Heidevegetation, die auch heute noch durch Beweidung mit Heidschnucken und anderen Weidetieren erhalten wird. Traditionell werden die Schnuckenherden von Schäferinnen und Schäfern mit Hütehunden ganzjährig gehütet.
Schutzgebiete sind der 1.078 km² Naturpark Lüneburger Heide mit dem 234 km² großen Naturschutzgebiet Lüneburger Heide sowie der 480 km² große Naturpark Südheide.
Die Aktion „Weidelandschaft des Jahres“ wird in diesem Jahr ergänzt durch die von der GEH (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V.) ausgerufene Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2026: „Heidschnucken und Hütehunde“.
Ein weiterer Anknüpfungspunkt ist die Ausrufung des Jahres 2026 zum Themenjahr der Hirten und Weidelandschaften („International Year of Rangelands and Pastoralists“) durch die Weltlandwirtschaftsorganisation FAO („Food and Agriculture Organization of the United Nations“) der UN. Auch dabei engagiert sich Weidewelt und wird einige Aktionen in 2026 durchführen.
Fotos: Gerd Bauschmann
Fotos: VNP, Sven Kleinert, Jürgen Boris
Natur und Landschaft 2/2026
Auf Basis einer DPA-Pressemeldung war die Resonanz recht hoch.
Böhmezeitung
